Django Asül

LETZTE PATRONE

Premiere: 26.02.2016
Derniere: 

Programm Letzte Patrone von Django Asül - Sol de Sully

Man soll aufhören, wenn es am schönsten ist. Und jetzt ist es richtig schön. Doch das Schöne ist: Eigentlich ist es schöner denn je. Also macht Django Asül weiter. Denn endlich kehrt Ruhe ein. Die Zeit der Ungewissheiten ist vorbei. Die Fakten liegen auf dem Tisch. Die Bundesregierung hat die Implosion Deutschlands auf der Agenda. Und auch der Allerletzte hat kapiert: Europa gibt es nicht.

Django Asül zieht daraus den richtigen Schluss: Raus aus dem Makrokosmos. Rein in den Mikrokosmos. Wo andere in die Midlife-Crisis schlittern, verirrt sich Django Asül zurück ins wahre Leben. Doch die Realität verzeiht nichts. Da muss jeder Schuss sitzen. Und irgendwann hat man nur noch eine Patrone. Die letzte Patrone. Im Visier: Das Wesentliche. Doch wer oder was muss in Deckung gehen? Und so bleibt zu befürchten: Es wird ein furioses Finale statt eines geordneten Rückzugs.

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RÜCKSPIEGEL 2016

Premiere: 27.11.2016
Derniere: 18.01.2017

 

Wer nach vorne fährt, sollte den Blick nach hinten nicht vergessen. Das lernt man schon in der ersten Fahrstunde. Was in der räumlichen Dimension angebracht ist, kann also für die zeitliche Dimension nicht schlecht sein. Und das Jahr 2016 hat einen eigenen Abend im Rückspiegel wahrlich verdient. Erinnerungskultur auf hohem Niveau, pointensatt, geistreich geschliffen und souverän selbstsicher präsentiert: Highlights, Downlights, Total-Flops und messerscharfe Attacken, die auch in abendfüllender Länge keine Sekunde an Verve verlieren.Django Asüls "Rückspiegel" ist ideal für alle, die das ganze Jahr nichts mitkriegen, der türkisch-bayerische Kabarettist liefert es in kompakter Form und hat sich vorgenommen: An ein Jahr, das zum Vergessen ist, muss zumindest 100 Minuten erinnert werden.

Das Programm „Rückspiegel" von und mit Django Asül gibt es seit 2011, wird für das Bayerische Fernsehen live aufgezeichnet und in zwei Teilen zum Jahresende ausgestrahlt.

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BOXENSTOPP

Premiere: 09.09.2015 
Derniere: 16.11.2015

Wer zwanzig Jahre unterwegs war, sollte mal einen Boxenstopp einlegen. Um zu sehen, wo er gelandet ist. Und um nachzuvollziehen, welche Strecke zurückgelegt wurde.Stimmte die Richtung? Passte das Tempo? Gab es unvorhergesehene Vorkommnisse? Was hat den Fahrer geprägt? Wie entwickelte sich der Fuhrpark im Laufe der Zeit?Im Herbst 1995 stand Django Asül erstmals vor zahlendem Publikum. Er machte sich auf eine Reise, deren Verlauf und Dauer ungewiss war. Statt eines Diaabends pr äsentiert Django Asül Klassiker aus diesen zwei Jahrzehnten. Und nimmt das Publikum mit auf einen Trip. Garantiert mautfrei. Denn statt einer Vignette reicht eine gewöhnliche Eintrittskarte.

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PARADIGMA

Premiere: 08.03.2012
Derniere: 10.05.2015

Asül Paradigma Poster

 

Wie so manches Gute kommt auch das Wort Paradigma aus dem Griechischen. Es kann Beispiel oder Vorbild heißen. Oder aber Abgrenzung oder gar Weltsicht. Und je präziser die Sicht auf diese Welt, umso mehr wird deutlich: So geht es nicht weiter. Es braucht einen Paradigmenwechsel. Die Parameter müssen neu eingestellt werden.

Alles muss hinter-, wenn nicht sogar vorderfragt werden. Und so muss auch Django Asül sich fragen: Wie kriege ich die Kurve? Wie erreiche ich die nötige Nachhaltigkeit auf sämtlichen Ebenen? Wie kümmere ich mich besser um mein soziales Umfeld? Reicht es, wenn ich weniger arbeite und noch weniger Auto fahre? Oder muss ich mein Interesse an Mitmenschen auch dadurch zeigen, indem ich ihnen permanent auf den Keks gehe?

Dem Individuum wie auch dem Großen und Ganzen droht der ultimative Burnout. Erstmals muss auch Django Asül sich um seine und fremde Ressourcen Gedanken machen. Der Rückzug ins Private scheint ein Ausweg zu sein. Denn Demokratie entpuppt sich endgültig als politischer Blindflug in Tateinheit mit finanziellem Größenwahn auf Pump. Und alles kumuliert in der Frage: Muss man Deutscher oder deutscher werden, um Europa auf Distanz zu halten?

Mit dem neuen Werk Paradigma unternimmt Django Asül erstmals eine Reise zum Ich. Mit dem Ziel, in seiner eigenen Welt anzukommen.

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FRAGIL

 

 

Django Asül - Kabarettist aus Niederbayern - Programm "Fragil"

 

Fragil - das Wort stammt aus dem Lateinischen und bedeutet soviel wie zerbrechlich. Gut, man hätte das Programm auch „zerbrechlich" nennen können. Aber Fremdwörter klingen nun mal irgendwie intelligenter. Und welcher bescheidene Künstler gibt sich nicht gerne der leisen Hoffnung hin, dass auch oder gar vor allem Intelligente den Weg in die Vorstellung finden?

Doch selbst dem Pseudo-Intelligenten dämmert langsam: Fragilität ist in der Tat zum Alltagsphänomen geworden in unserer Gesellschaft. Von oben bis unten, von quer bis rüber und von wegen bis überhaupt sind wir umgeben von fragilen Strukturen. Letzten Endes ist sogar das einst stabile Deutschland fragiler als erwartet. Die Politik lässt nichts unversucht: Die Armen fühlen sich im Stich gelassen, die Reichen verfolgt und die Leistungsträger ausgebeutet.

Und so bohrt sich das Fragile in alle Lebensbereiche: Ob Familie, Arbeitsplatz, Freizeit oder Schule - eine vom Staat ungewollte, aber dennoch veranlasste Verwahrlosung macht sich überall breit. Und der Bürger ist endgültig Staatsfeind Nummer eins. Das Misstrauen ersetzt das Gemeinsame und macht das Fragile an sich zum Perpetuum Mobile.


Was bleibt einem über, wenn man alles über hat? Auswandern? Kapitulieren? Betrügen? Das wäre fad. Django Asül will erst mal die Situation für und um sich klären und stellt fest: Leicht ist es nicht - aber lustig! Denn neue Fragen tauchen auf: Ist es sinn- und identitätsstiftend, Deutscher zu werden? Was tun, wenn Mann merkt, dass seine biologische Uhr tickt? Wieso zersplittert Europa auf dem Weg zur Einheit immer mehr? Wie wirkt sich das auf das Klima aus? Steht beim Migrationshintergrund am Ende gar die Frustration im Vordergrund?

Aber wie heißt es so schön: Wer nicht vor der eigenen Tür kehrt, kann sinnlos Staub aufwirbeln. Deshalb versucht Django Asül, zumindest mit sich ins Reine zu kommen. „Fragil" ist also auch der ultimative Test, wie viel Gruppendynamik ein Individuum vertragen kann.

 

 

HARDLINER

 

 

Django Asül - Kabarettist aus Niederbayern - Programm "Hardliner"

 

Die größte Freude ist bekanntermaßen die Schadenfreude. Um so mehr, wenn es sich um Menschen handelt, die in ihrem Mitteilungsbedürfnis und Sendungsbewusstsein glauben, normale Leute zwei Stunden ihrer Zeit berauben zu müssen. Wenn dann aber auch noch die Gefahr besteht, dass der selbstherrliche Protagonist sich seiner Sache sehr unsicher ist, steigert das den Spaßfaktor für das Publikum ins Unermessliche. Und so versucht sich Django Asül exklusiv für Sie im kleinen – man möchte fast sagen „elitären" – Rahmen an einem neuen Programm. Quasi ein Testlauf mit ungewissem Ausgang.
Django Asül ist erstmals in seinem Leben über 30. Was hat er bisher erreicht? Wurde er den Erwartungen seiner Umwelt gerecht? Fragen, die ihn derzeit stark beschäftigen. Gelassenheit ist gefragt. Und Dopamin. Je mehr, umso besser. Denn auch in Django tickt die biologische Uhr, die stets nach neuen Grenzen sucht. Zu oft hat er in seinem Leben Grenzen passiert, als dass das ihn aus der Ruhe bringen könnte. Doch leidet statt seiner gar Deutschland am Borderline-Syndrom? Ist die Agenda 2010 die Neuauflage des Vertrages von Versailles?

Was hat Django Asül mit der Schweinebuchtinvasion zu tun? Wieso liegen seine Wurzeln in Syrien? Warum sitzt im Flugzeug eine Araberin neben ihm, obwohl gerade Ramadan ist? Und überall fehlt es an der nötigen Härte. Weicheier in der Politik, im Bildungswesen und in der Familie. Sogar der innere Schweinehund lässt mit sich machen, was man will. So geht es nicht weiter. Was die Menschheit im Allgemeinen und Deutschland im Besonderen braucht, ist das, was Django Asül scheinbar genetisch bedingt schon immer war: Hardliner.

 

AUTARK

 

Django Asül - Kabarettist aus Niederbayern - Programm "Autark"

 

Autark kommt aus dem Griechischen und heißt soviel wie "vom Ausland unabhängig". Doch was ist das Ausland für Django Asül? Aus seinem türkischen und niederbayerischen Blickwinkel heraus kommt eigentlich nur Deutschland in Frage. Doch ist Deutschland nach über zehn Jahren Mauerfall ein Land? Wäre Deutschland besser beraten, wenn es eine Einheit mit der Türkei statt mit der DDR anstrebt? Doch damit nicht genug. Es ergeben sich noch ganz andere Fragezeichen: Warum ist der Bischof von Paris 1974 in einem Bordell gestorben? War Django Asül in seiner Grundschulzeit in Lebensgefahr oder in Todesgefahr? Befindet sich die Jugend von heute in einem Degenerationskonflikt? Was hat Patrik Lindner im Navigationssystem verloren? Ist Hans Reutlinger als Diplom-Verwaltungswirt bei der Stadt München überlebensfähig? Ist es für die innere Sicherheit der Türkei besser, wenn sich Django Asül außerhalb befindet? Ist Verwandtschaft an Weihnachten ein ausreichendes Tatmotiv für ein Massaker? Regiert in Hengersberg der Krieger- und Veteranenverein? Warum wird man im ICE mit Senilismus jenseits dreistelliger Dioptrinwerte konfrontiert? Was hat echte Liebe mit Tennissocken zu tun? Weshalb ist Bayerns Innenminister Beckstein kein Ausländerfeind? Alles Fragen, denen Django Asül - egal ob es ihm paßt oder nicht - ausgesetzt war und ist. Und so holt ihn so manches Mal die Vergangenheit ein, obwohl die Gegenwart sich schon längst verflüchtigt hat. Als Letzter in der Familie hat er einen türkischen Paß, während sich die türkische Kultur in Deutschland durch Leute wie Cem Özdemir im Bundestag und Ebru im Idioten-Container in Nichts aufzulösen droht. Die Zeiten werden also auch für Django Asül härter. Man darf gespannt sein, ob Django Asül sich von alldem aus der Ruhe bringen läßt oder ob er jetzt erst recht das ist, was er schon immer sein wollte: Autark.

 

 

HÄMOKRATIE

 

Django Asül - Kabarettist aus Niederbayern - Programm "Hämokratie"

 

Ein weiser Indianerhäuptling sagte einst über Django Asül: „Once upon a time in Niederbayern there were men like him. They were not noble. They were not heroic. They simply were." Treffender kann man Django Asül nicht beschreiben. Über seinen Ursprung gibt es Unmengen von Legenden und Sagen. Warum und wie Django Asül wirklich in's Dasein kam, darüber streiten sich nebenzahlreichen Experten auch seine Eltern seit über einem Vierteljahrhundert. Fakt ist: Irgendwann kommt er in Niederbayern auf die Welt und hält sich diversen Mythen zufolge immer noch dort auf. Das Bajuwarische im Kopf und Bauch, das Kilikische im Blut, wird ihm sein Internationalismus zur Lebensaufgabe. Semiorientalische Eltern, bayerisches Abitur und Banklehre machen ihn zum verbalen Unheilpraktiker. Was dieser Exot auf die Bühne bringt, ist nicht in Worte zu fassen– man muß es erleben. Django Asül wirft das traditionelle Kabarettverständnis nicht nur über Bord – er ersäuft es sogar. Sein Programm „Hämokratie" versteht sich als ultimativer Beitrag zur Völkerverständigung. Darin werden die wichtigen Fragen des zu Ende gehenden Jahrtausends geklärt: Was ist der Unterschied zwischen Spaß und Fun? Was hat Karel Gott mit der NATO-Osterweiterung zu schaffen? Was macht Roman Herzog mit Claudia Nolte in Kirgisien? Weshalb sitzt beim Munzinger-Archiv eine Frau am Telefon? Und überhaupt: Wie lebt es sich als Turko-Bajuware auf dem Planeten Erde?Diesen Spezialisten für groben Unfug darf sich wirklich kein gewissenhafter Zeitgenosse entgehen lassen. Und wieder werden sich die aufgebrachten Massen fragen: Wie ist dieser Django Asül im wirklichen Leben? Die lapidare Antwort: He simply is. An der historischen Dimension Django Asüls läßt auch der Kabarett-Großmeister Matthias Beltz keinen Zweifel: „Europa hat auf ihn gewartet, nun ist er da, Django Asül, der Träger von Hoffnung und südlich dunklem Haar. Also Geschichte, nun nimm denn deinen Lauf, du alte Schnepfe."